Ölpreis auf dem höchsten Stand seit April: Diesel gerät unter Druck
Veröffentlicht 26.10.2026
Nach neuen Huthi-Angriffen in Saudi-Arabien schloss Brent am Freitag bei 116,72 Dollar. An den Zapfsäulen wurde E10 zuletzt billiger, Diesel dagegen leicht teurer.
Der Rohölpreis zieht wieder kräftig an. Ein Barrel der Nordseesorte Brent kostete zum Handelsschluss am Freitag, 23. Oktober, 116,72 US-Dollar – rund 6 Prozent mehr als eine Woche zuvor und so viel wie seit Ende April nicht mehr. Auslöser sind neue Angriffe der jemenitischen Huthi-Miliz auf Saudi-Arabien: Am Flughafen Dammam gab es Tote und Verletzte, über dem Ölfeld Schaiba wurde eine Drohne abgeschossen. Die Förderung dort lief nach saudischen Angaben weiter, die Sorge um die Versorgung aus der Golfregion treibt den Preis aber nach oben.
Was das an der Tankstelle bedeutet
- Laut ADAC-Auswertung vom 21. Oktober kostete Super E10 im Bundesschnitt 2,110 Euro je Liter, 4,1 Cent weniger als in der Vorwoche.
- Diesel wurde im selben Zeitraum um 0,8 Cent teurer und lag bei 2,255 Euro. Der ADAC verweist unter anderem auf die steigende Heizölnachfrage zu Beginn der kalten Jahreszeit.
- Der Tankrabatt gilt weiterhin bis 31. Dezember; über einen Spritpreisdeckel ab 2027 ist noch nicht endgültig entschieden.
Steigt der Ölpreis weiter, dürfte der Spielraum für weitere Preissenkungen an den Zapfsäulen kleiner werden. Wer sparen will, sollte Preise vergleichen und nach ADAC-Erfahrung eher vormittags tanken. Unsere aktuellen Spritpreise zeigen, wo es gerade günstiger ist.
Quellen: t-online – ADAC: Benzinpreis an Tankstellen gibt nach, Diesel leicht teurer · ms-aktuell – Ölpreis bei 116,72 Dollar: So teuer ist Tanken jetzt · airliners.de – Erneute Huthi-Angriffe in Saudi-Arabien treiben Ölpreis





